Kesselmeisters Blick auf die Kessel dieser Welt,

 

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Blick zurück

Mühlenfund

Bei Renaturierungsarbeiten eines Baches im rheinischen Erftstadt stie? man auf das im Lehm erhaltene, h?lzerne Fundament einer karolingischen Getreidem?hle. Der Fund datiert auf das Jahr 886 ndZ. plus minus 10 Jahre.
Da die Fundausbeute aus dieser Epoche eine eher d?rftige ist, sprechen Arch?ologen durchaus von einer Sensation.

Wof?r Naturschutz nicht alles gut ist, oder ?
29.7.05 18:33


Grenzmal

Hessen will als erstes Bundesland den Limes als Bodendenkmal besser sch?tzen, die touristische Erschlie?ung ausbauen und eine konsequente Erforschung vorantreiben.
Im s?dafrikanischen Durban soll diese Woche ?ber die Aufnahme des Limes als Weltkulturerber entschieden werden, falls dies geschieht, wird der ehemalige Schutzwall Roms ein besonders sch?tzenswertes Bodendenkmal, das gr??te seiner Art in Europa.
Die Erschlie?ung von Wander- und Fahrradwegen, sowie Schutz und Restaurierung des Limes kann ich nur begr??en, nur wer sich seiner Vergangenheit bewu?t ist, hat eine aussichtsreiche Zukunft.
12.7.05 09:06


Gegenbeispiel

Gestern habe ich von dem Mammutsto?zahn berichtet, heute ist es ein ?hnlicher Fall, nur mit unerfreulichem Ausgang.
In einem Koblenzer Neubaugebiet ist bei Bauarbeiten eine r?mische Grabst?tte unwiederbringlich zerst?rt worden, und dies obwohl das beauftragte Bauunternehmen dar?ber informiert war, da? es auf dem Gel?nde zu arch?ologischen Funden kommen k?nnte.
Es handelt sich um 2 Sarkophage aus der Zeit um 100 ndZ. mit wertvollen Grabbeigaben.
Also hat kleinliches Profitdenken wieder einmal ein Teil unseres historischen Erbes zerst?rt. Was brauchen wir auch Geschichte, wir lernen ja eh nicht daraus, oder?

It's about time...
8.7.05 10:21


Fundsache

Einen aussergew?hnlichen Fund machte ein Mitarbeiter des naturhistorischen Museums im niederl?ndischen Denekamp. Als er vor einigen Wochen zur Arbeit kam, fand er vor der T?r des Museums einen dort niedergelegten 14000 Jahre alten Sto?zahn eines Mammuts. Das prachtvolle Fossil von mehr als einem Meter L?nge befindet sich nun zur Konservierung in M?nster.
Man geht davon aus, da? es sich bei dem Sto?zahn um einen Baustellenfund handelt. Aus Sorge um einen eventuellen Baustopp k?nnte der Unternehmer den Zahn kurzerhand eingepackt und vor dem Museum abgelegt haben. Da sich Denekamp in Grenzn?he zu Deutschland befindet, ist es nicht auszuschliessen, da? der urspr?ngliche Fundort auf einer deutschen Baustelle zu verorten ist.
Leider geht der wissenschaftliche Wert des Fundst?cks ohne gr?ndliche Exploration des Fundortes gegen Null, aber immerhin hat der Finder sich Gedanken um das Fundst?ck gemacht. Es h?tte auch auf irgendeiner Schutthalde landen k?nnen.
7.7.05 13:37


frühe Schritte

Gingen die meisten Wissenschaftler bisher davon aus, da? Amerika vor 12500 Jahren besiedelt wurde, macht ein neuer Fund diese gel?ufige Lehrmeinung mit einem Tritt zunichte.




Dieser Fu?abdruck, entstanden als fr?he Menschen vor 40000 Jahren am Ufer eines Sees vor einem Vulkanausbruch im s?dlichen Mexiko fl?chteten, wirft g?ngige Theorien ?ber den Haufen. Der Abdruck wurde bald nach Entstehen mit vulkanischer Asche gef?llt, die, einmal mit Wasser durchtr?nkt, hart wie Beton wurde. Die Entdecker gehen im Augenblick davon aus, da? Amerika nicht ?ber die Beringstra?e, sondern auf dem Seeweg zuerst besiedelt wurde.
6.7.05 22:41


City-Life 1200 vdZ

450 qm ma? das Haus, welches fr?nz?siche Arch?ologen in der kanaan?ischen Stadt Ugarit an der syrischen Mittelmeerk?ste ausgruben.
Man geht davon aus, da? irgendein hoher W?rdentr?ger in dieser feudalen H?tte hauste. N?heres wurde noch nicht bekanntgegeben.

Also wusste man definitiv auch in der sp?ten Bronzezeit schon den Wert von viel umbautem Raum zu sch?tzen, nicht nur als Herrscher. Lasst mich raten, der Besitzer war Finanzbeamter
3.7.05 11:29


gemeinsam rumliegen

Aus der Zeit des dritten bis siebten Jahrhunderts ndZ. stammen die 800 Gr?ber einer Ruhest?tte die im Braunkohletagebau im nordrhein-westf?lischen Inden entdeckt wurden.
R?mische und fr?nkische Gr?ber bunt gemischt, was auf ein friedliches und fruchtbares Zusammelleben schliessen l?sst.
Das ganze Friede-Freude-Eierkuchen-Senario hat die dort ans?ssigen Franken allerdings nicht daran gehindert, die r?mischen Gr?ber so manchesmal ausgiebig zu berauben. Soweit ging die Freundschaft dann doch nicht
3.7.05 11:24


Nachtragend

?...und deckt man diesen Sarkophag auf, dann sei entbl?ttert der Stab seiner Gerichtsamkeit, sei umgest?rzt der Thron seines K?nigtums und die Ruhe fliehe von Byblos...? so lauten die Worte eines 3000 Jahre alten Fluchs, den der Althebr?isch-Experte Reinhard Lehmann der Johannes-Gutenberg-Universit?t von Mainz unl?ngst entzifferte.

Damit hat Lehmann die ?lteste Inschrift in der im Prinzip noch heute geltenden Alphabeth-Schrift entziffert.

Quelle web.de
24.6.05 09:07


Stonehenge - ein Wintermaerchen?

Britische Arch?ologen sind sich sicher, Neuheiden, Neodruiden und Esoteriker sind immer ein halbes Jahr zu fr?h, oder zu sp?t, dran, wenn sie bei Stonehenge die Sommersonnwende begehen.
Aus der Anzahl und dem Alter der dort gefundenen Knochenreste, die gr??tenteils von einer fr?hen Form des Hausschweins stammen, schliessen sie, da? Stonehenge ein Heiligtum zur Begehung der Wintersonnwende war. Die gefundenen Schweineknochen waren nicht ?lter als ein Jahr, und die damalige Form des Hausschweins warf noch, wie ihre wilden Vettern, einmal im Jahr, und zwar im Fr?hling Junge. Da man keine Knochen von ?lteren oder auch von Ferkeln gefunden hat, scheint es den Forschern fraglich, ob ?berhaupt jemand im Sommer in der Gegend ans?ssig war. Vielleicht war Stonehenge ein Heiligtum, zu dem man sich im Winter versammelte, in der Hoffnung die Sonne w?rde bald wiederkommen, wer wei??
Bin gespannt, wie unsere neodruidischen Freunde darauf jetzt reagieren.

Quelle: The Telegraph
23.6.05 20:02


Moormaedchen

Erstmals seit ?ber 40 Jahren ist beim Torfabbau im nieders?chsischen Nienburg wieder eine Moorleiche entdeckt worden. Es handelt sich nach ersten Untersuchungen um die Leiche eines jungen M?dchens, das ungef?hr 650 Jahre vdZ. lebte. Die genaueren Untersuchungen k?nnen noch Jahre dauern.


Quelle web.de

Funde wie dieser sind selten geworden, da der maschinelle Torfabbau inzwischen so weit fortgeschritten ist, da? da der eine oder andere Knochen nicht wirklich auff?llt. Auch diesmal war es eher Zufall.
22.6.05 09:17


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