Cynx hat es schon der Welt kundgetan, gestern war wieder Sudtag im Hause Kesselmeister. Immerhin 45 Liter wohlschmeckender Germanentrunk wanderten zur Verköstigung von Hefe in die Fässer. Wir wünschen den kleinen Helferlein guten Appetit und mögen ihnen und uns die Hohen gewogen sein (schon im eigenen Interesse *g*). Eins ist sicher, der Herbst kann schon mal kommen, wir sind gerüstet :O)
Heute, an meinem ersten freien Tag seit nunmehr 4 Wochen, habe ich die meiste Zeit auf der Autobahn verbracht. Aber aus gutem Grund. Endlich ist es wahr geworden, bei Kesselmeisters brechen zumindest hellere Zeiten an. Heute um 14.00 Uhr war Notartermin in Heppenheim, zur Unterzeichnung des Kaufvertrags von meinem Häuschen in Oftersheim. Nun ist es nicht mehr meins, dafür bin ich in absehbarer Zeit endlich schuldenfrei, und das Kesselhaus gehört dann endlich mir alleine und nicht mehr der Bank und dem Finanzamt.
UFFFFF !!!! Bei nächster Gelegenheit gibt es ein Riesenhorn für die Hohen, besonders für Frey und Donar, als Dank für gute Ernte. Das haben sie nach den letzten zwei mageren Jahren auch gründlich verdient.
Der Kesselmeister hat heute endgültig das Ende der Dreissiger erreicht und sein vierzigstes Lebensjahr eingefangen. Der Tag wird in Ruhe begangen, vielleicht heute abend ein wenig mit der Familie gefeiert.
Das Küchenschabenblog des Kesselmeisters firmiert unter neuer Adresse, wegen Namensänderung des Anbieters.
Statt wie bisher http://kesselmeister.blogio.de
heisst es nun
http://kesselmeister.blogeo.de ich hoffe mal, daß irgendwann auch der Feed wieder funktioniert. ;O)
Also nicht wundern, der Betrieb ist nicht eingestellt, und die Küchenschabe geht in gewohnter Qualität weiter und informiert aus ihrem beruflichen Alltag.
Gestern abend, diesmal am richtigen Termin, hielten wir im Kesselhaus eine kleine Weihezeremonie für unseren neuen Altar im Garten ab. (Bild folgt). Leckeres Essen von der Kesselmeisterin, ein kurze, kraftvolles Weiheblot und eine kleine, aber Ort und Zeit angemessene Sumbelrunde rundeten das Ganze zu einem durchaus gelungenen Abend ab.
am Samstag beging unser Bund in kleiner Runde das vorgezogene Mittsommerfest. Ein kleines aber beeindruckendes Blot, schönes Essen vom Grill, incl. leckeres altgermanisches Tzaziki von Frau Cynx (lecker hmmmm) und eine lang ausgedehnte Sumbelrunde bis zum Morgengrauen liessen die (vermeintlich) kürzeste Nacht des Jahres zu einer gelungenen werden. Das liess auch Verschmerzen, das der darauf folgende, durchaus stressige Arbeitstag in Hitze und Flammen, durch den Allgemeinzustand des Kesselmeisters deutlich anstrengender war als sonst *gg*
Schön wars.
Turmfalken und Raben - Kesselmeisters Abendspaziergang 019
Ein freier Tag und schönes Wetter, gerade die richtige Kombination für einen ausgedehnten Abendspaziergang mit der schwarzen Riesin, diesmal in Begleitung der kleinen Kesselputzerin, die darauf bestand noch lange nicht müde zu sein, da ja auch noch gaaaaanz lange nicht dunkel sei. Man merkt, daß es auf Mittsommer zugeht, die Felder mit dem Winterweizen bekommen so langsam goldene Spitzen, Sif tut ihre Arbeit und Donar hält sich schwer zurück, täte ich auch an seiner Stelle, wer will schon Ärger mit der Holden, da sind wir alle gleich in Mitgard und Asgard ;O)
Unseren Kolkraben, den ich schon seit ein paar Tagen schmerzlich vermisst habe, sahen wir auch wieder, der Grund für seine Abwesenheit war auch klar und schwarz erkennbar. Sie sind nun zu zweit, das lässt doch auf ein Aufblühen der Population hoffen, ich hoffe auf jede Menge Rabenkinder, genauso schwarz wie die Eltern. Viel Glück euch beiden. Die schwarze Riesin, sonst ganz begeisterte Vogeljägerin mit hoher Frustrationstoleranz begrüsste die beiden ganz aufgeregt mit freudigem Schwanzwedeln, auch sie hatte den Bewohner des Kirschbaums erkannt.
Auch wenn der leichte Wind noch die Frische der Schafskälte in sich trug, so ließ doch die Abendsonne schon einen klaren Ausblick auf einen warmen geruhsamen Sommer zu. Auf dem Heimweg sahen wir noch das Turmfalkenpaar in trauter Zweisamkeit auf einem Heuwagen mit Falkenaugen den Feldweg beäugen, auf das Erscheinen der Feldmäuse zum Abendmahl wartend. Gute Jagd euch beiden, ich denke mal eure Jungen sind nun aus dem Gröbsten raus, mal gespannt, wann wir sie zu sehen bekommen.
War wieder mal richtig schön.
Saboteur hieß das Spiel des heutigen Spieleabends. Mit einem fröhlichen HeiHi HeiHo auf den Lippen zogen 9 Zwerge ins Bergwerk um den Goldschatz zu bergen. Allerdings sind drei davon finstere Saboteure, die nichts anderes im Sinn haben, als eben jenes zu verhindern. Ein Spiel bedeutet drei spannende Spielrunden Spaß für bis zu zehn Spieler, wobei auch bei Vollbesetzung keine Langeweile aufkommt.
Schön wars
Wie vorgestern schon erwähnt hat das Kesselhaus großen Besuch. Zwischenzeitlich muss ich auch noch arbeiten, also nicht wundern, wenn im Augenblick hier eher weniger aktuelles zu finden ist. Das wird sich aber ab morgen abend wieder ändern.
Wen es interessiert, wie manche meiner Arbeitstage so aussehen, der schaue einfach mal in mein neues Projekt rein.
Aus dem Leben einer Küchenschabe heisst das neue Blog, das sich wirklich rein um das Berufsleben eines Kochs in einem gutgehenden Restaurant mit Biergarten dreht. Hier geht es natürlich wie gewohnt weiter, denn auch wenn der Kesselmeister am Kessel steht, hat er immer noch diesselben Interessen.
Schönes Brüten in der Sonne noch
heute ist Aufruhr im Hause Kesselmeister, Großbesuchtag. Ein Schulfreund von mir, nebs drei Kindern kommt und auch die zwei größeren Kesselputzer haben sich Freunde eingeladen. Zum Glück spielt das Wetter mit, und die ganze Horde kann ein eigenes Zeltheerlager im Garten bilden, schön um den Kirschbaum, ausser Sicht vom Haus, verteilt.
Ich habe eine günstige Gelegenheit genutzt, um mit der schwarzen Riesin das Weite zu suchen, da ich ihr schon lange am nächsten freien Tag einen ausgiebigen Spaziergang versprochen hatte.
Optimales Wetter für einen Spaziergang, die Luft noch leicht feucht und kühl von der gerade vorübergegangenen Nacht, die Morgensonne im Gesicht, meistens zumindest, und eine lauwarme Brise Morgenluft im Gesicht. Die schwarze Riesin konnte ihr Glück kaum fassen, als sie, nach dem ersten km gewahr wurde, daß wir nicht die übliche Abendspaziergangroute einschlugen, sondern weiter gen dem angrenzenden Wäldchen stiefelten. Wie sagt man eigentlich bei schwarzen Riesinen dazu, pfoteten?
Im Wald war ausgiebiges Stöbern angesagt, schliesslich gab es unzählige Neuigkeiten zu erschnüffeln. Das eine oder andere Eichhörnchen konnte es nicht lassen die Riesin zu necken. Auf dem Nachhauseweg sahen wir noch eine Gruppe von 8 Reitern, die in Ermangelung der Ortskenntnis nichts besseres zu tun hatten, als mitten durch ein Weizenfeld zu reiten. Ich denke mal, das Brot schmeckt ihnen trotzdem... .
Überhitzt, es ging gegen Mittag, und durstig kehrten wir wieder nach Hause zurück.
Schön wars!